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    Arbeitszeugnisse schreiben - Wertungen sprachlich umsetzen


    Arbeitszeugnisse schreiben - Bewertungen  sind oft schwierigBeim Schreiben von Arbeitszeugnissen für scheidende Mitarbeiter, Fach- und Führungskräfte sowie für Geschäftsführer besteht die größte Schwierigkeit für die meisten Zeugnisaussteller im korrekten sprachlichen Ausdruck der einzelnen Bewertungen. Das selbe gilt für die Erstellung von Referenzschreiben für freiberufliche Mitarbeiter des Unternehmens. Auch der größte Routinier muss bei vielen Sätzen noch überlegen, wie genau er die Beurteilung wiedergeben will. Im Allgemeinen ist allerdings nicht jeder einzelne Satz entscheidend, sondern der Gesamteindruck des Zeugnisses oder Referenzschreibens.

    Die vorherrschenden Methode beim Schreiben erkläre ich im Folgenden:

    Wenn Sie eine herausragende Leistung dokumentieren wollen, verwenden Sie beim Schreiben des Arbeitszeugnisses Adjektive wie “ausgezeichnet”, “hervorragend”, “exzellent” oder ergänzen ein “sehr gut” mit Temporaladverbien wie  “stets”, “immer” oder “jederzeit”.
    Beispielformulierung:
    “Auf dieser Grundlage waren ihre Arbeitsergebnisse herausragend und von stets sehr hohem Bestand. Anerkennend herausstellen wollen wir in diesem Zusammenhang ihre exzellente, jederzeit fehlerfreie Verwaltung der ..............”.

    Wenn die Leistungen zwischen 1 und 2 liegen, lassen Sie die Adverbien im Zeugnissatz weg. Beispiel für eine Formulierung im Zeugnis:
     “Auf dieser Grundlage waren ihre Arbeitsergebnisse sehr gut und von stets hohem Bestand. Anerkennend herausstellen wollen wir in diesem Zusammenhang ihre absolut fehlerfreie Verwaltung der ..............”.

    Wollen Sie eine glatte 2 ausdrücken, nutzen Sie beim Schreiben Ihrer Arbeitszeugnisse wieder die Adverbien in Verbindung mit “gut”.
    Beispielformulierung:
     “Auf dieser Grundlage waren ihre Arbeitsergebnisse stets gut und von hohem Bestand. Besonders anerkennend herausstellen wollen wir in diesem Zusammenhang ihre allzeit fehlerfreie Verwaltung der ..............”.

    Bei einer durchweg zufriedenstellenden Leistung (3) fehlen die Adverbien oder die Wortwahl wird beim Schreiben des Zeugnisses abgeschwächt.
    Beispielformulierung:
     “Auf dieser Grundlage waren ihre Arbeitsergebnisse gut und von Bestand. Anerkennend herausstellen wollen wir in diesem Zusammenhang ihre solide und fehlerfreie Verwaltung der ..............”.

    Müssen Sie ausreichende Leistungen (4) bescheinigen, fehlen die Adverbien meist ganz und auch die Wortwahl wird weiter gedämpft. Außerdem wechseln Sie im Schreiben ins Passive.
    Beispiel für eine Formulierung im Arbeitszeugnis:
     “Auf dieser Grundlage waren ihre Arbeitsergebnisse zufriedenstellend. Insbesondere die Verwaltung der .............. wurde von ihr rationell und vorgabengemäß erledigt”.

    Sollten Sie wirklich eine ungenügende Leistung (5/6) kommentieren müssen:
    Beispielformulierung:
     “Auf dieser Grundlage waren ihre Arbeitsergebnisse im Großen und Ganzen zu unserer Zufriedenheit. Die Verwaltung der ....... erledigte sie allgemein ordnungsgemäß”.


    Arbeitszeugnisse Bewertungen - Fehler erkennen und vermeiden

    Aus Personalentwicklungssicht kann ich mir einen Kommentar zu schlechten Arbeitszeugnissen (Note 4 und schlechter) nicht verkneifen: Da war doch offensichtlich der falsche Mann oder die falsche Frau jahrelang am falschen Platz. Wer hat ihn/sie eingestellt? Warum ist er/sie in der Probezeit (die meist um 6 Monate liegt) nicht aufgefallen mit seinem unterdurchschnittlichen Arbeitsverhalten? Wenn der Mitarbeiter sich erst in der letzten Zeit so sehr verschlechtert hat - was haben die Mitarbeitergespräche ergeben? Was sind die Gründe für die Verschlechterung und was hätte das Unternehmen tun können? Werden diese Punkte wirklich erst beim Schreiben der Arbeitszeugnisse relevant?

    So gesehen sind ausgesprochen schlechte Arbeitszeugnisse auch Armutszeugnisse der Personalentwicklung des Unternehmens und der zuständigen Führungskraft des betroffenen Mitarbeiters. Es mag sicherlich Ausnahmen geben, aber welche Firma leistet sich über einen längeren Zeitraum unmotivierte, leistungsschwache Mitarbeiter, Fach- oder Führungskräfte?

    Meist sieht man in den Unterlagen von Bewerbern zwischen den überwiegend guten Beurteilungen ein weniger schönes qualifiziertes Arbeitszeugnis - ein Hinweis, dass die Zusammenarbeit hier nicht besonders gut geklappt hat und Anlass, genauer nachzufragen. Auch verschiedene Zwischenzeugnisse, die aufgrund von Vorgesetztenwechseln ausgestellt werden, weisen manchmal sehr unterschiedliche Bewertungen auf, obwohl das Aufgabengebiet sich nicht wesentlich verändert hat. Diese Faktoren zeigen deutlich die große Subjektivität der abgegebenen Bewertungen in den Arbeitszeugnissen.

    Es kann vorteilhaft sein, Beurteilungskiterien durch einen Hinweisbogen für Vorgesetzte  zu objektivieren. Definieren Sie darin, was Sie im Unternehmen unter Engagement,  Leistungsmotivation usw. verstehen.
    Beispiel Engagement: MA setzt sich sehr für die Aufgabe ein, überschreitet im Sinne einer optimalen Aufgabenerfüllung häufig die üblichen Arbeitszeiten, stimmt sich eigeninitiativ mit anderen Bereichen für eine Verbesserung der gegenseitigen Organisation ab u.v.m. Leider erhöht sich der Verwaltungsaufwand durch dieses Vorgehen und macht den Vorteil hierdurch oft wieder zunichte. Vorgesetzte finden kaum Zeit (und Lust), so umfassend und detailliert gestaltete Beurteilungsbögen zur Vorbereitung einer Arbeitszeugnis-Ausstellung auszufüllen.

    Ich bin aus diesem Grund dazu übergegangen, bei stark abweichenden Beurteilungen den Vorgesetzten nach den Gründen zu fragen. Es kommt nicht selten vor , dass der Beurteiler versehentlich in eine falsche Zeile gerutscht ist, sehr wenig Zeit für die Beurteilung hatte und möglichst nicht übertreiben wollte (Beurteilungsfehler: Tendenz zur Mitte) oder sogar verärgert über den Weggang des Mitarbeiters war, weil er ihn persönlich gefördert hat. Diese und andere Ursachen können schlechtere Bewertungen in Arbeitszeugnissen hervorrufen, was sich in einem Gespräch oft schnell relativiert.

    Im Zweifel prüfen Sie bitte vor dem Schreiben eines Arbeitszeugnisses, ob alle Angaben zur Beurteilung auch wirklich in der gegebenen Form zutreffen. Selbstverständlich gilt alles Vorgenannte auch für Referenzschreiben, die Sie für beschäftigte Selbstständige und Freiberufler ausstellen.

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USP Unternehmensberatung Schwerpunkt Personal
Arbeitszeugnis und Bewerbung Sabine Gläser © 2014

Kontakt: usp@personalentwicklungsberatung.de

     

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